Sonnenallergie    drucken
Der Sommer steht vor der Tür und lädt zu Sonnenbädern ein. Doch gerade jetzt ist ein wichtiger Schutz der Haut unverzichtbar, da sie durch die Winterzeit kaum noch Schutzfunktionen gegenüber der UV-Strahlung. Achten Sie daher gerade jetzt auf ausreichenden UVA- und UVB-Schutz.
Bei einigen Personen kann aber noch ein weiteres Problem die Sonnenfreude trüben: Sonnenallergie. Symptome sind meist rote Flecken, Pickel/Pusteln und Juckreiz. Meisten liegt die Ursache einer Sonnenallergie in einem zu hohen Wärmestau bei Verwendung zu fetthaltiger Sonneschutzmittel in Kombination mit Emulgatoren und anderen Zusätzen, die allergisierend wirken können.

Behandlung
Beim Auftreten derartiger Erscheinungen sollte als Sofortmaßnahme direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Zur Linderung von Beschwerden dienen leichte, möglichst fettfreie Cortisoncremes und juckreizhemmende Gele. Antiallergische Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin helfen vor allem bei Juckreiz und Rötungen.
Bei kleineren Kindern oder wenn große Hautareale betroffen sind, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte bei Babys und Kleinkindern so weit wie möglich verhindert werden. Spezielle auf die Kinderhaut abgestimmte Sonnencremes mit hohen Lichtschutzfaktoren schützen die Kleinen.

Vorbeugen von Allergien
- Rechtzeitige Calciumeinnahme, mind. 2 Wochen vor dem Aufenthalt in der Sonne, kann die Symptome lindern.
- Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Sonnenschutzmittel auf möglichst fettfreie Grundlagen, die nicht zu schwer auf der Haut liegen.
- Verwenden Sie Sonnenschutzgele, die frei sind von Emulgatoren, Konservierungs- und Duftstoffen.
- Neben einem guten UVB-Schutz sollten auch die UVA-Strahlen herausgefiltert werden.

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