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| Reizdarm | Druckversion des Artikels |
Das Reizdarmsyndrom, eine Funktionsstörung des Verdauungstraktes, setzt sich aus mehreren Hauptsymptomen zusammen, die in chronischer Form auftreten: Krampfartige Unterleibschmerzen (oft direkt nach dem Essen), Blähungen, inkomplette Darmentleerung, veränderte Stuhlzusammensetzung sowie Verstopfungen und Durchfälle, die auch im Wechsel auftreten können. Meist treten bei Betroffenen nicht alle Symptome auf und bestimmte Beschwerden dominieren die Krankheit. Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen und allgemeines Unwohlsein können als Begleiterscheinungen auftreten. Problematisch ist die Diagnose des Reizdarmsyndroms, da der Darm organisch gesund ist, die Beschwerden aber trotzdem auftreten. Nur nach vorherigem Ausschluss anderer Erkrankungen wie z.B. Darmkrebs oder chronische Darmentzündungen durch einen Arzt lässt sich die Erkrankung sicher diagnostizieren. Obwohl der Reizdarm die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigt, gibt es zur Zeit weder Hinweise auf erhöhte Risiken an Darmkrebs oder chronischen Entzündungen zu erkranken noch auf eine verkürzte Lebenserwartung. Die Beschwerden können ein Leben lang immer wieder auftreten, bei richtiger Behandlung bessern sie sich jedoch meist deutlich innerhalb von einigen Jahren. |
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| Ursachen | |
Die Ursachen für das Reizdarmsyndrom
sind derzeit nicht bekannt, es gibt aber einige Faktoren, die die
Symptome auslösen oder verstärken können:
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| Behandlung | |
| Eine Heilung ist zur Zeit nicht möglich
und so beschränkt sich die Therapie auf die Verbesserung der
Lebensqualität. Je nach den Hauptsymptomen erfolgt eine gezielte
Therapie aus Ernährung, Medikamenten und psychotherapeutischer
Behandlung. Ernährung
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