Mineralstoffe und Spurenelemente    drucken
Elemente beider Gruppen erfüllen die verschiedensten Funktionen in unserem Körper. Bei ausgewogener Ernährung bedarf es für eine gesunde Person keiner erhöhten Zufuhr an diesen Stoffen. In bestimmten Belastungs- oder Krankheitssituationen erscheint jedoch eine gezielte Nahrungsergänzung äußerst sinnvoll. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem individuellen Bedarf!
Mineralstoffe
Calcium: Hat zusammen mit Vitamin D einen großen Einfluss auf das Knochenwachstum. Ein Mangel führt zu der bekannten Osteoporose. Hier besteht ein erhöhter Bedarf, der durch spezielle Ergänzungskombinationen aus Calcium und Vit. D gedeckt werden kann. Hierbei verbessert das Vit. D die Calciumaufnahme in den Körper, sowie den Einbau von Calcium in den Knochen.
Quark besitzt neben Calcium auch noch viel Phosphat, das das Calcium bindet und somit für den Körper nicht mehr zur Verfügung steht.
Quellen: Milch, Käse, Joghurt, Sojaprodukte

Kalium: Ist wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers und den regelmäßigen Herzschlag. Ein Mangel entsteht vor allem durch den Gebrauch von Abführmitteln, die viel Kalium aus dem Körper ausschwemmen, so zur weiteren Darmträgheit führen. Bei vorbelasteten Personen können durch hohe Kaliumverluste sogar Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.
Quellen: Kartoffeln, (Trocken)Obst, Hülsenfrüchte

Magnesium: Wirkt Stress entgegen und sorgt für die reibungslose Funktion von Muskeln und Nerven. Haupteinsatzgebiet von Magnesium ist die Linderung von Muskelkrämpfen.
Vorkommen: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte

Natrium: Bestandteil des Speisesalzes, das aus den Elementen Natrium und Chlorid zusammengesetzt ist. Natrium ist ein wichtiges Regulationselement des Flüssigkeitshaushaltes des Körpers. Die Wichtigkeit von Koch(Speise)salz bei Bluthochdruck ist nicht eindeutig, jedoch kann bei einigen Patienten eine salzarme Lebensweise einen Therapie unterstützenden Effekt hervorrufen. Wir tendieren dazu unsere Speisen zu stark zu salzen, sollten uns daher also eher 'salzbewusst' ernähren, d.h. nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Natriumchlorid.

Spurenelemente (weniger Körperreserven und geringerer Bedarf als bei Mineralstoffen)
Eisen: Als Bestandteil von roten Blutkörperchen ist Eisen für Sauerstoffbindung und -transport verantwortlich. Ein Mangel führt zu einem schlechten Haut-, Haar- und Nagelbild, sowie zu einer schnellen Ermüdung der Muskulatur bei Belastung. In der Schwangerschaft führt ein zu geringer Eisenmangel zu einer erhöhten Gefahr von Fehlgeburten.
Eine zusätzliche Eisenzufuhr durch Medikamente, sollte immer von einem Arzt kontrolliert werden, da Eisen selbst auch als ein aggressives Radikal auftreten kann.
Quellen: Fleisch, Leber, Getreideprodukte

Jod: Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Ein Mangel kann zum Kropf (Vergrößerung der Schilddrüse) führen. Da unsere Böden zu wenig Jod enthalten, empfiehlt es sich jodiertes Speisesalz zu verwenden und regelmäßig (mind. 1x pro Woche) Seefisch zu essen.
Vorkommen: Milchprodukte, Seefisch , Jodiertes Speisesalz

Selen: Wichtiger Radikalfänger im Immunsystem (Zellschutz), dessen positiver Effekt sich aber durch Überdosierungen (mehr als 100 Mikrogramm täglich) ins Negative umkehrt.
Quellen: Fisch, Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte

Zink: Dieses Spurenelement spielt eine wichtige Funktion bei Hautproblemen (Aknetherapie) und wirkt stimulierend auf das Immunsystem.
Vorkommen: Vollkornprodukte, Fleisch, Hülsenfrüchte
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