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Fast jede Familie kennt das Problem: Kopfläuse, die von den Kindern aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause gebracht werden. Sie werden bei direktem Körperkontakt oder dem gemeinsamen Nutzen von Gegenstände und Kleidung weitergegeben. Erstes Symptom eines Kopflausbefalls ist der starke Juckreiz. Er entsteht durch Stiche der Parasiten in die Kopfhaut. Durch das Kratzen können Wunden entstehen, die sich entzünden. Vermuten Sie Kopfläuse als Ursache für den Juckreiz, so untersuchen Sie am besten mit einem Läusekamm und einer Lupe die Haare und vor allem die Kopfhaut. Kopfläuse sind etwa zwei bis drei Millimeter groß und besitzen eine gräuliche Färbung. Vollgesogen wechselt ihre Farbe zu braun bis rot. Sie können weder fliegen noch springen, dafür aber sehr schnell laufen. Unter Umständen finden Sie auch sogenannten Nissen. Sie sehen aus wie Schuppen, sind aber kleine klebrige Eier der Läuse, die sich im Gegensatz zu Schuppen nur schwer von der Kopfhaut trennen lassen. Haben Sie einen Lausbefall festgestellt, so informieren Sie Kindergärtnerin, Lehrer sowie Eltern von Freunden. Um die Verbreitung zu verhindern, sollte Ihr Kind erst nach einer erfolgreichen Behandlung wieder mit anderen Kindern zusammen treffen. Andere mögliche Ursachen für Juckreiz der Kopfhaut: Schuppen, trockene Haut Als Behandlung eignen sich verschiedene Präparate aus der Apotheke. Am besten sind Shampoos, die Sie auch als Prophylaxe gegen einen erneuten Befall anwenden können. Die Anwendungsvorschriften hinsichtlich Einwirkzeit, Ausspülen und Auskämmen sollten genau eingehalten werden. Das Shampoo darf nicht in Augen, Schleimhäute und Mund gelangen. Säuglinge und Kinder in den ersten zwei Lebensjahren sollen nur beim Arzt behandelt werden. Nach der Behandlung kämmen Sie das Haar mit einem sehr feinen Nissenkamm mehrmals durch, um abgetötete Läuse und Nissen zu entfernen. Oft ist es notwendig die gesamte Behandlung nach 5-7 Tagen zu wiederholen. Das Kämmen der Haare mit einem Nissenkamm sollte allerdings täglich nach der ersten Anwendung erfolgen, um die Haare bei Bedarf frühzeitig ein zweites Mal zu behandeln. Sitzen die Läuse auch an Augenlidern und Augenwimpern entfernen Sie diese einzeln mit einer Pinzette - etwas Hautöl auf den Augenbrauen (nicht auf den Wimpern!) erleichtert die Arbeit. Familienangehörige und andere Kontaktpersonen müssen ebenfalls mitbehandelt werden. Da Bürsten, Kämme, Mützen, Schals, Kleidung, Bettwäsche usw., die Läuse übertragen können, sollten Textilien möglichst heiß gewaschen und alle Gegenstände gründlich gereinigt werden. Nicht waschbare Utensilien in einem geschlossenen Plastiksack vier Wochen an einem möglichst warmen Ort aufbewahren. |
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