Fit und gesund!    drucken
Die Deutschen bewegen sich zunehmend weniger. Die Folgen:
Grundschulkinder sind wesentlich weniger leistungsfähig, häufiger übergewichtig und unausgeglichener als noch vor einigen Jahren. Und auch bei Erwachsenen ist die Bewegungsarmut deutlich an der Zunahme bestimmter Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen zu erkennen. Dabei reicht schon ein wenig extra Bewegung für die Verbesserung der Gesundheit.
Bewegung bringt's!
- für die Lunge: Durch körperliche Anstrengung wird die Lunge besser durchlüftet und durchblutet. Es gelangt mehr Sauerstoff ins Blut und das Kohlenstoffdioxid wird schneller ausgeatmet. Dieser Effekt hält mehrere Stunden an und der Körper ist frischer und leistungsfähiger (ist man nach dem Sport richtig kaputt, war die Anstrengung zu hoch!).
- für das Herz-Kreislauf-System: Durch regelmäßigen Bewegung wird das Herz kraftvoller und leistungsfähiger. Der Blutdruck sinkt und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Außerdem sinkt das 'schlechte' LDL-Cholesterin, das 'gute' HDL-Cholesterin nimmt zu.
- für das Gehirn: Die erhöhte Durchblutung sorgt für Wachheit und bessere Konzentration
für die Muskeln und Knochen: Durch regelmäßiges Training werden die altersbedingten Abbauerscheinungen von Muskeln und Knochen verringert. Auch im höheren Alter sind Sie noch mobil und aktiv.
- für die Reflexe: Bewegung verbessert die Koordination und die Reaktionsfähigkeit
- für die Seele: Sport steigert auch das seelische Wohlbefinden, man fühlt sich einfach besser
- für das Immunsystem: Der Körper wird durch regelmäßige Bewegung widerstandsfähiger gegen Erkältungskrankheiten etc.
Bewegung als Prävention und als unterstützende Therapie bei Krankheiten
Sportliche Betätigung kann bei vielen Krankheiten den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen (beispielsweise als unterstützende Therapie bei Diabetes (Typ II), Bluthochdruck, Rückenschmerzen, erhöhtem Cholesterinspiegel oder Arthrose) oder Krankheiten vorbeugen. Wie Sie Sport als unterstützende Maßnahme einsetzen können sagt Ihnen Ihr behandelnder Arzt.
Einige Tipps für den (Wieder-)Einstieg in sportliche Aktivitäten
- Beginnen Sie mäßig und überfordern Sie sich nicht! Wer nach der Bewegung 'platt' ist, hat überdreht.
- Langsam steigern: Erhöhen Sie Ihr Trainingspensum langsam und kontinuierlich. Sprunghafte Steigerungen können zu Problemen mit Knochen, Bändern, Sehnen und Muskeln führen.
- Ein paar kurze Aufwärmübungen beugen Verletzungen vor.
- Lassen Sie sich von Ihrem Arzt auf eventuelle Risiken untersuchen!
- Durch gute Ausrüstung (z.B. spezielle Laufschuhe) vermeiden Sie Verletzungen und falsche Belastungen.
- Achten Sie bei Fitnessstudios auf qualifiziertes Personal (RAL-Gütezeichen)
- Eine ausgewogene vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung unterstütz Ihre Gesundheit zusätzlich
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